Juli N. Moore

Schon in frühen Jahren hatte Juli großes Interesse an Bällen aller Art, was ihn dazu veranlasste seine Zeit nicht hinterm Dj-Pult zu verbringen, sondern Sport zu treiben.
Seine Mutter, so gar nicht erfreut über ihren quietschfidelen Jungen, kaufte ihm unentwegt neue Platten und sperrte Juli für mindestens 3 Stunden am Tag in sein Zimmer ein, damit ihr Sohn endlich das Auflegen lernen würde.

Juli wurde von Tag zu Tag trauriger, denn Bälle waren in seinem Zimmer nicht erlaubt. Er versuchte sich durch Zirkeltraining und Sprints (teilweise an der Wand entlang) abzulenken und in Form zu halten. Als seine Mutter dies mitbekam, knotete sie ihm die Beine zusammen, sodass Sport nur noch mit den Händen möglich war.

So begann Juli einfach mit Platten zu jonglieren, bis eines Tages eine Platte wie durch Gottes Fügung auf dem Teller landete und sowas wie Bum Bum Bum aus den Lautsprechern dröhnte.

Da wurde Juli klar, das Auflegen wie Sport und die Schallplatte der Ball ist. Mittlerweilee, nach etlichen Vorführungen im engsten Familienkreis, traut sich Juli auch mal vor der Damentoilette seine Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Hoffentlich verknotet ihm seine Mutter die Beine nicht …

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